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Klicken Sie auf eines der Bilder, dann wird eine neue Seite geöffnet, die Ihnen das Aquarell in voller Größe anzeigt.Eine kleine Geschichte der AquarellmalereiVom Wortsinn leitet sich Aquarell vom Lateinischen ab, "Aqua" bedeutet Wasser. Die Aquarellmalerei ist die Fertigkeit mit wasserlöslichen und nicht deckenden Farben zu malen. Die Aquarellfarben bestehen aus Farbpigmenten, die mit Gummi Arabicum gebunden sind und in Farbnäpfen oder auch Tuben im Handel sind. Man kann sagen, dass die Technik der Malerei mit Wasserfarben wohl zu den ältesten der Menschheitsgeschichte gehören. Die frühen Höhlenmalereien sind auch mit Wasserfarben, zusammen gemischt aus Naturmaterialien, entstanden. Ein sehr frühes Zeugnis einer Aquarellmalerei also. Ebenso in der chinesischen Kalligraphie wird diese Technik seit inzwischen tausenden von Jahren angewandt. Die Aquarellmalerei, wie wir sie aber kennen und im Wortsinn gebrauchen, da wir sie ja heutzutage von den Tuschetechniken unterscheiden, hat sich in etwa im 9. Jahrhundert nach Christi, als eigenständige Technik entwickelt. Vorerst wurden die Aquarellfarben nur als weitere Kolorierung von Tuschezeichnungen verwendet. Auch bei Holzschnitten fanden die Aquarellfarben ihre Verwendung. Viele damalige Künstler malten Aquarelle als Vorbereitung für ihre Ölgemälde. Erst seit Albrecht Dürer wurden die Aquarelle als eigene Kunstwerke angesehen, obwohl auch er die Aquarellzeichnungen in erster Linie zu Studienzwecken angelegt hat. Dürer hat der Nachwelt unzählige Aquarelle hinterlassen. Der britische Maler William Turner (1775 - 1851) hat die Aquarellmalerei endgültig aus ihrem Schattendasein heraus geführt. Der Maler des Lichts, ein Meister der Aquarellkunst, dessen Aquarelle immer noch unübertroffene Wirkungen erzielen. Mit dem Impressionismus gelangte die Aquarellmalerei abermals zu einem neuem Verständnis. Ihre Möglichkeiten der transparenten Malerei wurden durch Maler wie Paul Cezanne, Emil Nolde, August Macke, Paul Klee und Wladimir Kandinsky nochmals neu ausgeschöpft.
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letzte Änderung: 27.12.2006 |
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